Mittwoch, 22. Juli 2009
... und Krebs bekommen?
Seit Jahren häufen sich die Fälle in meinem Familien- und Freundeskreis von Krebs. Man(n + Frau) ist schockiert, entsetzt, betroffen und spendet Trost und spart nicht mit guten Ratschlägen bis...... es einen selber trifft.

Es traf mich.

Im Mai ahnte ich es nur, im Juni war es sicher und wurde schnellstens opperiert. Leider ist es zwar der schmerzhafteste Teil aber lange nicht der, der mir zu schaffen macht. Denn nach der OP kamen die "Beratungsgespräche" mit den "Speziallisten" und die machen einen Menschen der halbwegs klar denken kann echt wütend.

Ich bin wütend.

Wenn man mir Therapien "empfiehlt" und ich dann die Unverschämtheit besitze nachzufragen wofür bzw. wogegen diese, wie z.B. die Chemotherapie, sind dann geht das große Stammeln los. Ich habe mich, da die Erklärungen die ich bekam nicht schlüssig waren, gegen Chemo entschieden. Akzeptiert wird das nicht, statt dessen wird mit der "Angstmachmethode" dagegen gearbeitet.

Ich bin stinksauer.

Ich muß jetzt zu meiner nicht abwählbaren Strahlentherapie..... berichte später weiter.... *grummel*

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Sonntag, 5. Oktober 2008
... und nachfragen wenn unklar
also folgendes Phänomen habe ich beobachtet und verstehe es nicht.

mein Göttergatte kann wunderbar schlafen und SCHARCHEN solange ich daneben sitze (Wohnzimmer) oder liege (Schlafzimmer), stehe ich aber auf, egal zu welchem Zwecke, wacht er auf und flitzt ebenfalls herum. Ich bewege mich keinesfalls so das dabei unüberhörbare Geräusche entstehen, warum also wird der Kerl wach?

eine völlig übernächtigte und müde Ehefrau.

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Samstag, 4. Oktober 2008
... und dankbar sein
Oh ich bin dankbar, und das sogar sehr, für meine Lebensfreude, für meinen lieben Mann, für meine mehr oder weniger gute Gesundheit.

Gerade aber darum frage ich mich warum andere in meinem Gesichtskreis eine derartige Unzufriedenheit nach außen tragen das man nur noch den Kopf schütteln kann.

Machen wir ein Beispiel:
Meine Mieterin Frau G. hat von mir ein wunderschönes Haus mit einem wunderschönen Garten gemietet. Es liegt, wie sie es wünschte im Grünen, ist wie von Ihr angestebt mit ausreichend Land drumherum, das liebevoll von mir bepflanzt wurde, versehen. Es ist ein Pool vorhanden und für das ganze Anwesen zahlt sie nun weniger Miete als sie dereinst für Ihre undichte Dachgeschoßwohnungblechen mußte. Wenn etwas kaputt geht wird es repariert. Aber anstatt dankbar zu sein und das Leben dort zu genießen ist sie nur am rumnörgeln. Sie hat festgestellt das die Betreibung einer Poolpumpe Geld kostet und man das Ding auch mal reinigen muss, somit hat sie beschlossen den Pool nicht zu nutzen und hat nun die absurdesten Wünsche bezüglich der "Stillegung". Wer ihre Wünsche und wie sie umgesetzt werden sollen hat sie keine Vorstellung.
Die Vollvernetzung des Hauses hat sie bei ihren Renovierungsarbeiten wie auch immer lahm gelegt, beschwert sich nun bei mir über ein sich durch den Flur schwingendes Kabel.
Defekte Beleuchtungen sind plötzlich ein Problem und was ich auch tue sie ist NIE zufrieden.
Wenn es nicht mein Nervenkostüm wäre was sie strapaziert könnte sie mir leid tun.

Nun ja vielleicht sollte ich ja dankbar sein das ich keine Mietnomadin erwischt habe... ok ich bin dankbar.
*seufz*

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